Trauer um Albert Stewing

Mit Trauer, tief empfundener Anteilnahme und großem Dank verneigen wir uns vor einem unserer größten Förderer, Unterstützer und unserem Ehrenmitglied Albert Stewing, der vergangene Woche im Alter von 91 Jahren verstarb.

Albert Stewing kam selbst nicht aus der Fliegerei, investierte aber während seiner Zeit als Vereinsvorsitzender viel in den Luftsportverein.
Oberstes Anliegen war ihm die Schaffung eines familienfreundlichen Umfeldes, sodass unter seiner Ägide ab Mitte der Siebziger Jahre der Flugplatz um Freizeitanlagen wie einen Spielplatz, einen Tennisplatz und einen Swimming Pool erweitert wurde. Die heutige Fliegerklause und der Campingplatz stammen ebenfalls aus seiner Feder und so wurde der Flugplatz zu einem lebendigen Zuhause der Segelflieger.
Aber auch die sportlichen Bedürfnisse vernachlässigte er nicht: So wurde der Hangar auf die doppelte Größe erweitert, der Flugplatz auf eine Breite von 120m vergrößert und zwei Werkstätten für Metall- und Holzarbeiten gebaut. Zur Modernisierung des Flugzeugparks bekam der Verein einen DuoDiscus, der seine Initialen auf dem Leitwerk trägt.

Aus tiefstem Dank gab der Verein schon zu Alberts Lebzeiten dem Segelflugplatz den Beinamen „Albert-Stewing-Flugplatz“. Eine Skulptur am Eingangstor erinnert daran.

Landeunfall

Leider kam es am Nachmittag beim Landeanflug eines Segelflugzeuges zu einem Unfall. Der Pilot hatte im Endanflug keine ausreichende Höhe, um den Flugplatz zu erreichen und landete etwa 200m vom Flugplatz entfernt in hohen Sträuchern. Dem Piloten geht es gut, er ist bis auf ein paar Kratzer unverletzt. Dritte Personen wurde nicht verletzt, am Segelflugzeug entstand Sachschaden. Über die genaue Unfallursache können derzeit keine konkreten Angaben gemachen werden.

Vier Umschulungen

An den vergangenen zwei Wochenende haben gleich vier Schüler ihre ersten Starts mit einem für sie neuen Flugzeugmuster absolviert.

Noah Logermann flog zum ersten Mal einen Einsitzer, die LS4.
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Raphael Koop flog zum ersten Mal einen Einsitzer, die LS4.
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Justus Neisemeier wechselte von der LS4 auf den Discus.
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Hendrik Pischny wechselte von der LS4 auf den Discus.
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Susanne Schmidt von den Steeler Spatzen flog zum ersten Mal allein, die A-Prüfung.
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Trudelübung

Donnerstag bot sich die Gelegenheit, Trudelübungen geplant durchzuführen. Diese Übungen werden in größerer Höhe durchgeführt, aber diese Höhen können nicht immer geplant erreicht werden, wenn per Winde gestartet und die nötige Höhe in der Thermik erflogen werden muss. Dank Flugzeugschlepps mit einer Motormaschine aus Dinslaken konnten diese Höhen jedoch wetterunabhängig gezielt angeflogen werden.

Unser sehr gutmütiges Schulungsflugzeug ASK21 wurde dafür extra mit speziellen Gewichten ausgestattet, um das Trudeln zu ermöglichen.

Zur Ausbildung zum Segelflugpiloten gehört es, die Merkmale des Trudelns erkennen, verhindern und beenden zu können.

Gelungener Saisonauftakt

Was sollen wir viel schreiben; ein gelungener Start in die Saison mit gutem Wetter und tollen Flügen, auf der Strecke sowie in der Ausbildung. 🙂

Die Streckenflüge

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