25. August ist TAG DES LUFTSPORTS

Hervorgehoben

Am 25. August ist landesweit der TAG DES LUFTSPORTS. An diesem Tag möchten wir Ihnen die Faszination unseres Luftsports näher bringen und Sie miterleben lassen, wie wir den Traum vom Fliegen leben. Dazu werden wir von 10 bis 18 Uhr mit Informationen rund um die Ausbildung zum Segelflug-Piloten in unserem Verein bereit stehen. Außerdem bieten wir den ganzen Tag Rundflüge im Segelflugzeug und Motorsegler an. Für die kleinen Luftsportler haben wir einen Modellflug-Simulator aufgebaut und bei einem Modellflug-Wettbewerb gibt es einen Rundflug im Segelflugzeug zu gewinnen. An unserer Kuchentheke wird für Ihr leibliches Wohl gesorgt.

* kein Eintritt * kein Vorverkauf von Rundflügen * keine Gutscheinflüge *
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Formationsflug

Eine kleine Formation von DuoDiscus (von diesem Doppelsitzer aus wurden die Fotos gemacht), ASK21 (Doppelsitzer) und LS8 (Einsitzer).

Hendrik fliegt den KEKS

Hendrik Pischny (16) fliegt jetzt auch den Motorsegler allein.
Nachdem Hendrik im letzten August seine Segelflug-Pilotenprüfung bestand, macht er jetzt die Motorsegler-Ausbildung. Diese kann mit 16 Jahren begonnen werden und findet auf unserem vereinseigenen Motorsegler statt, der dank seinens Kennzeichens von allen nur „KEKS“ genannt wird.

Wie in der Segelflugausbildung, werden zuerst Flüge mit Fluglehrer gemacht, bevor man alleine fliegt und später die Prüfung antritt.
Unter der Aufsicht von Fluglehrer Hendrik Berkel hat Hendrik Pischny heute nun seine ersten Alleinflüge mit dem KEKS gemacht!

Ich war nicht so aufgeregt wie bei meinem ersten Alleinflug im Segelflugzeug. Trotzdem war es ein tolles Gefühl, das erste Mal alleine in einem Flugzeug mit Motor zu sitzen. Der wichtigste Teil der Ausbildung ist jetzt geschafft und ich freue mich, bald meine Prüfung zu fliegen.

Für Hendrik Berkel (24) war es auch ein besonderer Moment, denn nach seiner Fluglehrerausbildung im Herbst 2017 hat er nun zum ersten Mal selbst einen Flugschüler zum Alleinflug freigegeben. Doch bei Hendrik Pischny musste er sich keine Sorgen und resümiert knapp:

Keine Besonderheiten, außer dass es – wie immer im Pischny-Style – sehr gut war.

Herzlichen Glückwunsch!

Praktische Prüfung für Lucas und Justus

Am vergangenen Samstag, 29.06.2019, bestanden Lucas Barduhn (16) und Justus Weiß (16) die praktische Segelflug-Pilotenprüfung nach rund dreijähriger Ausbildung.

Die praktische Prüfung ist das große Finale einer jeden Segelflugausbildung. Der Prüfungsinhalt besteht aus der Durchführung mehrerer Flugmanöver, darunter auch ein simulierter Startabbruch. Vor und während des Fluges wird von den Prüfern besonderes Augenmerk auf vorausschauendes und sicherheitsbewusstes Handeln gelegt.

Ich bin gerade so überwältigt, dass wir jetzt echt die Prüfung geschafft haben

erzählt Lucas Barduhn, der von Philipp Eilhard geprüft wurde. Auch Justus Weiß, geprüft von Jens Heinemann, war noch lange danach sehr überwältigt:

Das haben wir nur unseren ehrenamtlichen Fluglehrern zu verdanken und der guten Ausbildung die wir hier genießen durften.

Wir wünschen beiden Piloten allzeit erfolgreiche Flüge! 😉

Der neue Lepo-Weg

Anmerkung: Als Lepo werden vor allem die Kraftfahrzeuge bezeichnet, die während des Flugbetriebes die Seile von der Seilwinde zum Flugzeugstart ziehen.

Bauabschnitt 1 ist vollendet, Hurra!

Nachdem im Winter der alte Lepo-Weg mit neuem Schotter aufgefüllt wurde konnte man schnell erkennen, dass noch eine Deckschicht fehlt. Dem groben Schotter fehlten die kleineren Steine (Null-Anteil), um sich zu verfestigen. Nach wenigen Fahrten lösten sich die Steine, es entstanden Spurrillen.

Es musste also eine wassergebundene Wegstrecke mit einer entsprechenden Deckschicht aus Dolomit-Brechsand erstellt werden. Die große Lösung – 5 Sattelzüge „Dolo“ plus Radlader zum Verteilen des Materials war finanziell nicht zu stemmen. Daher wurden manuell Fahrspuren aufgebracht, um Material und Kosten zu sparen.

Mit Hilfe einer Leere wurde der Dolomit-Brechsand gleichmäßig in einer Stärke von 3 – 4 cm aufgetragen. Aus einer Gartenharke und einem Holzbrett, befestigt mit Kabelbindern, wurde ein Abzieher konstruiert, um damit den „Dolo“ über die Leere abzuziehen.

So wurde Meter für Meter der 900 Meter lange Weg fertig gestellt. Ein Pkw Anhänger diente dabei als Nachschublieferant.

Nach rund 200 Arbeitsstunden innerhalb von 2 Monaten, 67 Tonnen Dolomit-Brechsand und ca. 75 Anhänger-Ladungen, waren die Fahrspuren fertig gestellt.

Der Bauabschnitt 2 – die durchgehende Deckschicht über die gesamte Breite des Weges – ist in Planung. Dafür muss jedoch erst noch Schotter für den Schotter gesammelt/gespart werden. 🙂

Herzlichen Dank an alle, die mir mitgeholfen haben. :-))

Johannes Berkel

Wir bedanken uns sehr herzlich bei unserem passiven Mitglied Johannes für die großen Mühen und seinen außerordentlichen Einsatz für unseren Verein und die Flugplatz-Infrastruktur.