Hendrik Berkel ist Fluglehrer!

Herzlichen Glückwunsch! Hendrik Berkel besteht die Fluglehrerprüfung.

„Ich freue mich riesig, zukünftig vielen angehenden Piloten die Faszination des Segelfliegens näher bringen zu dürfen und mein Wissen zu vermitteln.“

sagt Hendrik Berkel, der mit 22 Jahren zugleich jüngster Ausbilder im LSV ist.

Hendrik Berkel begann vierzehnjährig mit seiner Segelflugausbildung im LSV Dorsten, mittlerweile ist er Lizenzpilot und erfolgreicher Streckenflieger. Nun hat er im September die Fluglehrerprüfung bestanden und wird das komplett ehrenamtliche Fluglehrerteam in der Pilotenausbildung der etwa 20 Flugschüler tatkräftig unterstützen.

„Wir sind stolz, dass wir mit Hendrik einen jungen aber verantwortungsbewussten Fluglehrer ausgebildet haben, der ebenso wie seine Kollegen ehrenamtlich und mit voller Leidenschaft sein Wissen weitergeben wird“

lobt Ausbildungsleiter Sebastian Hater.

Um Fluglehrer zu werden, muss ein geeigneter Kandidat über eine gesetzlich vorgeschriebene, umfassende Flugerfahrung von mindestens 200 Starts sowie 100 Flugstunden verfügen.

Zuerst beginnt die Vorausbildung im Verein, bei der der Kandidat mit einem erfahrenen Fluglehrer lernt, das Flugzeug vom hinteren Sitz zu steuern. Denn anders als im Normalfall sitzen Fluglehrer nicht auf dem vorderen Pilotensitz, sondern dahinter.

Die eigentliche Ausbildung zum Fluglehrer findet anschließend auf einem mehrwöchigen, vom Landesverband organisierten Lehrgang statt. Neben detaillierter Theorie aus zehn fachspezifischen Fächern werden im Unterricht auch besonders pädagogische Inhalte vermittelt. Das Erlernte wird parallel dazu in der Praxis angewendet: Die Ausbilder simulieren Flugschüler, die verschiedene Fehler machen. Auf diese Weise erlernt der angehende Fluglehrer, Flugsituationen genau einzuschätzen – wann reichen Erklärungen für die Fehlerkorrektur, wann muss er aus Sicherheitsgründen selbst eingreifen. Besonders spannend sind dabei Ausbildungsflüge, in denen Grenzsituationen wie z.B. das Trudeln erflogen werden.
Am Ende des Lehrgangs nehmen Prüfer der Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster eine theoretische und praktische Prüfung ab. In einer 45-minütigen Lehrprobe zeigt der zukünftige Fluglehrer zudem, dass er theoretische Inhalte spannend und verständlich vermitteln kann.

Nach bestandener Prüfung ist der Fluglehreranwärter berechtigt, unter Aufsicht eines erfahrenen Fluglehrers die Flugschüler im eigenen Verein praktisch und theoretisch zu unterrichten. Dabei muss der Anwärter alle Übungen, die bis zum Erhalt der Pilotenlizenz von Flugschülern zu lernen sind, mindestens einmal lehren und zusätzlich 50 Schulstarts oder 15 Flug-Schulstunden absolvieren. Erst dann wird der Anwärter zum selbstständigen Fluglehrer.

Die Fluglehrer-Lizenz muss dann durch Fortbildungen und Flüge mit Prüfern alle drei Jahre verlängert werden.

Justus besteht die praktische Prüfung

Jetzt ging es schnell: Am Mittwochnachmittag konnte Justus Neisemeier seine praktische Prüfung fliegen und damit seine Segelflugausbildung nach 2 Jahren und einem Monat abschließen.

„Trotz des schlechten Wetters bot sich heute Nachmittag noch die Gelegenheit meine drei Prüfungsflüge zu absolvieren. Am Anfang war ich schon etwas nervös, jedoch legte sich dies nach dem ersten Start. Die Flüge haben mir viel Spaß gemacht und ich bin jetzt glücklich, die Prüfung bestanden zu haben. Vielen Dank an alle Helfer, Fluglehrer und an meinen Prüfer Jens Heinemann.“

Wir wünschen Justus zukünftig auch weiterhin tolle und sichere Flüge und gratulieren ganz herzlich! 🙂

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Lucas fliegt allein

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Lucas Barduhn konnte am Sonntag bei schönstem Wetter seine ersten Alleinflüge, die A-Prüfung antreten. Nach jeweils drei einwandfreien Flügen hatte er nur noch ein Strahlen im Gesicht.
Wir wünschen Lucas für die Zukunft immer schöne und sichere Flüge und gratulieren zu diesem großen fliegerischen Schritt.

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Fluglager Renneritz

Nach vier Jahren Pause hieß es nun zum sechsten Mal: Renneritz, wir kommen!
Renneritz, in der Fliegersprache EDOX, ist ein großer Gras-Flugplatz nahe Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Die Verhältnisse sind für die Ausbildung und Streckenflüge ideal. Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern, dem Segelflugverein Wolfen e.V. für ein wunderbares Fluglager! Alle hatten viel Spaß und unter der Leitung von Fluglehrer Marcus Groborz tolle Flüge. Insgesamt wurden über 450 Starts, 30 F-Schlepps und knapp 200 Flugstunden in nur zwei Wochen gesammelt. Besonders viele Prüfungen und Umschulungen konnten zudem abgelegt werden:

Ihre A-Prüfung flogen:

Justus Weiß und Joachim Smock
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Lucas Ulbrich und Fabian Spicker
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Aus Fluglehrer-Sicht waren es tolle erste Allein-Starts und wir wünschen Euch weiterhin so gute und sichere Allein-Flüge für Eure weitere Ausbildung!

Ihre B-Prüfung schafften Felix Sommerfeld, Noah Logermann, Fabian Mehl und Raphael Koop.
Ihre C-Prüfung bestanden Hendrik Pischny und Justus Neisemeier.
Die Umschulung auf den ersten Einsitzer, die LS4, machten Justus Weiß und Lucas Ulbrich.
Die Umschulung auf den zweiten Einsitzer, den Discus, absolvierten Felix Sommerfeld, Noah Logermann, Fabian Mehl und Raphael Koop.
Ihre Brechtigung zum Start im Flugzeug-Schlepp erlangten Felix Sommerfeld, Hendrik Pischny und Justus Neisemeier.
Den 50-km Allein-Überlandflug, die letzte Hürde vor der praktischen Prüfung, erflog Justus Neisemeier.

Wir gratulieren allen sehr herzlich und wünschen weiterhin viele sichere und erfolgreiche Flüge! 🙂

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Flugtage 2017

Herzlichen Dank an unsere vielen Besucher und für das umwerfend positive Feedback. Herzlichen Dank an die Piloten mit ihren wundervollen Flugzeugen und den tollen Vorführungen! Herzlichen Dank auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer. Wir sind erschöpft aber sehr glücklich über den gelungenen Verlauf unserer Flugtage.

Die ersten Bilder sind in der Galerie auf der Flugtag-Seite online.