Sebastian macht F-Schlepp Berechtigung

Sebastian Rudolph hat im Vorfeld zum Kappes Wettbewerb in Grefrath seine Flugzeugschlepp-Berechtigung erworben. Neben dem Start an der Winde, wie es in Dorsten regelmäßig gemacht wird, gibt es für Segelflugzeuge auch die Möglichkeit, sich mit einem Motorflugzeug in die Luft schleppen zu lassen. Solch ein Flugzeug-Schlepp, kurz F-Schlepp hat den Vorteil, dass das Segelflugzeug auf eine gewünschte Höhe und an einen gewünschten Ort geschleppt werden kann, sodass der Anschluß an die Thermik viel gezielter erfolgen kann.

Gleichzeitig ist diese Startart aber auch kostspieliger, weil ein Motorgflugzeug vorhanden sein muss und dieses beim Schleppen natürlich auch Kraftstoff verbraucht. In Dorsten ist unser Flugplatz für F-Schlepp zugelassen, jedoch haben wir keine schleppfähige Motormaschine am Flugplatz. Außerdem reicht unsere Bahnlänge nur bei stärkerem Gegenwind aus, damit auch schwere Schleppzüge sicher starten können. Lärmschutz ist ein weiteres Kriterium, weshalb wir auch dauerhaften F-Schlepp-Betrieb verzichten.

Sebastian hat daher in Grafrath, wo alle Bedingungen stimmen, fünf F-Schlepps mit Fluglehrer Hendrik Berkel durchgeführt. Als Simulation für eine defekte Kupplung wurde dabei wurde sogar die Landung im verbundenen Schleppzug geeübt. Anschließend hat Sebastian noch fünf weitere Starts alleine durchgeführt um seine Berechtigung zu erhalten.

Wir wünschen allzeit guten Flug 🙂

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Joachim und Justus fliegen neue Muster

Joachim Smock konnte vom Doppelsitzer erstmals auf ein einsitziges Flugzeugmuster, die LS4, umsteigen. Die LS4 ist viel leichter und agiler, gleichzeitig aber sehr einfach zu fliegen ist. Sie ist bei uns das erste einsitzige Flugzeug, das von den Flugschülern nach dem Schulungs-Doppelsitzer ASK21 geflogen wird.

Justus Weiß hat nun zusätzlich die Berechtigung, den Discus zu fliegen. Dieser Einsitzer zeichnet sich durch sein gutes Gleitvermögen und direktes Handling aus. Die einzigartige gepfeilte Tragflächenform macht dieses Muster unverwechselbar.

Glückwunsch und viel Spaß mit den „neuen“ Flugzeugen!

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Felix fliegt die C

Felix Sommerfeld hat seine C-Prüfung erfolgreich absolviert. Dazu musste er den sogenannten Seitengleitflug fliegen – ein anspruchsvolles Manöver, bei dem durch Querstellung des Flugzeuges zur Flugrichtung mehr Widerstand und somit eine höhere Sinkrate erreicht werden kann. Diese Flugtechnik ergänzt das übliche Landeverfahren, bei dem die Luftbremsen aus den Tragflächen ausgefahren werden. Herzlichen Glückwunsch!

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Zwei Umschulungen

Linda Bothe und Lucas Ulbrich haben ihre ersten Starts mit einem für sie neuen Flugzeugmuster absolviert.

Linda flog zum ersten Mal einen Einsitzer, die LS4. Die LS4 ist viel leichter und agiler, gleichzeitig aber sehr einfach zu fliegen ist. Sie ist bei uns das erste einsitzige Flugzeug, das von den Flugschülern nach dem Schulungs-Doppelsitzer ASK21 geflogen wird.

Lucas konnte von der LS4 auf den Discus umsteigen. Dieser Einsitzer zeichnet sich durch sein gutes Gleitvermögen und direktes Handling aus. Die einzigartige gepfeilte Tragflächenform macht dieses Muster unverwechselbar.

Glückwunsch und viel Spaß mit den „neuen“ Flugzeugen!

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Trauer um Jörg Voderberg

Leider hat uns unser guter Fliegerkamerad und Freund Jörg Voderberg im Alter von nur 69 Jahren verlassen. Alles Hoffen nach seinem tragischen Absturz im März war vergebens.

Jörg trat 1983, begeistert durch die Flugtage, in den Luftsportverein Dorsten ein. Vom Modellflieger tat er den entscheidenden Schritt zur bemannten Fliegerei, die fortan auch sein Berufsleben bestimmen sollte. Der gelernte Maurer bewies Talent und Ehrgeiz, lernte das Motorfliegen am Marler Flugplatz und war schon bald als Fluglehrer tätig. Sein Weg führte ihn weiter in die Berufsfliegerei, wo er zuletzt bei Eurowings als Kapitän flog und Ende 2013 mit rund 32.000 Flugstunden aus dem Dienst verabschiedet wurde. Jörg besaß sämtliche Pilotenlizenzen und die Berechtigungen zum Fluglehrer und Prüfer. Ob in Dorsten, Marl, auf der Wasserkuppe in der Röhn oder in den französichen Seealpen – Jörg gab sein umfangreiches Wissen und Können stets an die nächste Pilotengeneration weiter. 2013 ehrte ihn der Landesverband dafür mit der Auszeichnung in Gold. Jörg nahm kein Blatt vor den Mund, packte aber auch an wo es nötig war. So bereicherte er auch die Flugtage mit eigenen Flugforführungen und stand in allen Belangen der Fliegerei immer als kompetenter Partner mit Rat und Tat zur Seite.

Bei der Fliegerei fand er auch eine andere große Liebe – die zu seiner späteren Lebensgefährtin Barbara. Barbara ist aktive Pilotin, Geschäftsführerin des LSV und Organisatorin der Flugtage, die Jörg einst zum Fliegen in Dorsten brachten. Unsere Gedanken sind ganz bei Ihr und Jörgs Angehörigen. Wir verlieren mit Jörg einen Fliegerkameraden und Freund und nehmen in tiefer Trauer Abschied.