Viele Prüfungen

Das vergangene Wochenende war für unsere alleinfliegenden Schüler sehr erfolgreich.

Lucas Barduhn und Linda Bothe konnten ihre ersten Flüge auf dem Discus machen. Dieser Einsitzer zeichnet sich durch sein gutes Gleitvermögen und direktes Handling aus. Die einzigartige gepfeilte Tragflächenform macht dieses Muster unverwechselbar.

Linda Bothe, Lucas Barduhn, Justus Weiß und Fabian Spicker haben in drei einwandfrei geflogenen Platzflügen mit Rollen um die Längsachse und Landungen im Zielfeld 50 x 200 m erfolgreich ihre B-Prüfung bestanden.

Lucas Ulbrich zeigte sein Können im Seitengleitflug – ein anspruchsvolles Manöver, bei dem durch Querstellung des Flugzeuges zur Flugrichtung mehr Widerstand und somit eine höhere Sinkrate erreicht werden kann. Diese Flugtechnik ergänzt das übliche Landeverfahren, bei dem die Luftbremsen aus den Tragflächen ausgefahren werden. Damit hat er die C-Prüfung bestanden.

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Lucas fliegt zur B

„Drei einwandfrei geflogene Platzflüge mit Vollkreisen rechts und links, Kurvenwechsel und Rollen um die Längsachse; Landung im Zielfeld 50 x 200 m.“

Lucas Ulbrich fliegt die Anforderungen einwandfrei und meistert damit seine B-Prüfung. Herzlichen Glückwunsch!

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Kappes Wettbewerb in Grefrath

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Das „Team LSV Dorsten“, bestehend aus Hendrik Berkel, Sebastian Hater, Hendrik Pischny, Lars Puth und Sebastian Rudolph hat vom 10.-13. Mai am Kappes-Vergleichsfliegen in Grefrath teilgenommen.
Die Piloten traten dabei mit unserer LS8 und dem DuoDiscus in der gemischten Klasse an und konnten unter 24 Teilnehmenden Flugzeugen den 8. und 9. Platz erfliegen.
Dieser viertägige zentrale Streckenflugwettbewerb beginnt immer an Christi Himmelfahrt und ist der erste Teil der Niederrheinmeisterschaften im Streckensegelflug, dessen zweiter Teil in 2018 allerdings ausfällt.

Hinweise zu den Wettbewerbsverfahren:
AAT-Aufgabe steht für Area Assigned Task und bedeutet, dass um definierte Wendepunkte verschieden große Zylinder glegt werden. Wie weit die Piloten nun in diese Zylinder hineinfliegen um die Wende zu nehmen ist ihnen selbst überlassen und hängt von taktischen sowie meteorologischen Überlegungen ab. Am Ende wird die Durchschnittsgeschwindigkeit als Wertungskriterium herangezogen. Außerdem gilt eine Mindestwertungszeit, deren Unterschreiten Punktabzüge (genauer: eine geringere Schnittgeschwindigkeit) zur Folge hat. Eine Aufgabe ist für alle Teilnehmer einer Klasse gleich, jedoch können die Teilnehmer die Wendepunkt-Zylinder entsprechend unterschiedlich ausfliegen. Wann diese Aufgabe jedoch durch Überflug der Startlinie begonnen wird, ist jedem Teilnehmer selbst überlassen und von der Flugtaktik abhängig. Die Aufgabe wird in ein Navigationsgerät programmiert und mit einem GPS-empfänger aufgezeichnet. Da nicht alle Teilnehmer mit demselben Flugzeugtyp fliegen, werden Leistungsunterschiede bei gleicher Aufgabenstellung über sogenannte Indexpunkte kompensiert. Zudem kann Wasserballast mitgeführt werden, wodurch die besten Gleiteigenschaften in einen höheren Geschwindigkeitsbereich verschoben werden. Gestartet wird im Flugzeugschlepp, um eine höhere Ausgangsposition zu erzielen.

Erster Wertungstag (Freitag):
Eine AAT-Aufgabe von etwa 200 km an Jülich vorbei, zwischen Düsseldorf und Köln entlang bis etwa Wuppertal und zurück.
LS8 Flugweg im OLC
DuoDiscus Flugweg im OLC

Zweiter Wertungstag (Samstag):
Eine AAT-Aufgabe von etwa 230 km mit Wendepunkten über Ochtrup und Lüdinghausen
LS8 Flugweg im OLC
DuoDiscus Flugweg im OLC

Am Ende konnten das Team an nur zwei Wertungstagen aufgrund kleiner taktischer Fehler und des eher schwachen Wetters die besseren Leistungen unserer Flugzeuge nicht abrufen. Trotzdem war es ein spannender Wettbewerb und das Team hatte viel Spaß dabei.

Fotos vom Freitag

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Fotos vom Samstag

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Sebastian macht F-Schlepp Berechtigung

Sebastian Rudolph hat im Vorfeld zum Kappes Wettbewerb in Grefrath seine Flugzeugschlepp-Berechtigung erworben. Neben dem Start an der Winde, wie es in Dorsten regelmäßig gemacht wird, gibt es für Segelflugzeuge auch die Möglichkeit, sich mit einem Motorflugzeug in die Luft schleppen zu lassen. Solch ein Flugzeug-Schlepp, kurz F-Schlepp hat den Vorteil, dass das Segelflugzeug auf eine gewünschte Höhe und an einen gewünschten Ort geschleppt werden kann, sodass der Anschluß an die Thermik viel gezielter erfolgen kann.

Gleichzeitig ist diese Startart aber auch kostspieliger, weil ein Motorgflugzeug vorhanden sein muss und dieses beim Schleppen natürlich auch Kraftstoff verbraucht. In Dorsten ist unser Flugplatz für F-Schlepp zugelassen, jedoch haben wir keine schleppfähige Motormaschine am Flugplatz. Außerdem reicht unsere Bahnlänge nur bei stärkerem Gegenwind aus, damit auch schwere Schleppzüge sicher starten können. Lärmschutz ist ein weiteres Kriterium, weshalb wir auch dauerhaften F-Schlepp-Betrieb verzichten.

Sebastian hat daher in Grafrath, wo alle Bedingungen stimmen, fünf F-Schlepps mit Fluglehrer Hendrik Berkel durchgeführt. Als Simulation für eine defekte Kupplung wurde dabei wurde sogar die Landung im verbundenen Schleppzug geeübt. Anschließend hat Sebastian noch fünf weitere Starts alleine durchgeführt um seine Berechtigung zu erhalten.

Wir wünschen allzeit guten Flug 🙂

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Joachim und Justus fliegen neue Muster

Joachim Smock konnte vom Doppelsitzer erstmals auf ein einsitziges Flugzeugmuster, die LS4, umsteigen. Die LS4 ist viel leichter und agiler, gleichzeitig aber sehr einfach zu fliegen ist. Sie ist bei uns das erste einsitzige Flugzeug, das von den Flugschülern nach dem Schulungs-Doppelsitzer ASK21 geflogen wird.

Justus Weiß hat nun zusätzlich die Berechtigung, den Discus zu fliegen. Dieser Einsitzer zeichnet sich durch sein gutes Gleitvermögen und direktes Handling aus. Die einzigartige gepfeilte Tragflächenform macht dieses Muster unverwechselbar.

Glückwunsch und viel Spaß mit den „neuen“ Flugzeugen!

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